Articles of Association

Fachverband Aromapraxis n.e.V.

Satzung

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Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. DerVerband„FachverbandAromapraxis“wirdalsVereingeführtundträgtdenNamen „Fachverband Aromapraxis n.e.V.“, im Folgenden kurz FAP genannt.

  2. Der Verein wird als nicht eingetragener Verein gegründet. Eine spätere Eintragung wird nicht ausgeschlossen.

  3. ErhatseinenSitzinPotsdam.

  4. GeschäftsjahristdasKalenderjahr.

Ziel und Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Interessensvertretung und Förderung qualifizierter Aromapraktiker*innen in der berufsmäßigen Aromapraxis.

Der FAP ist eine berufsständische

Der FAP unterstützt und fördert seine Mitglieder und berät sie in berufsständischen Fragen. Der FAP fördert die qualifizierte berufsmäßige Aromapraxis durch Aus- und Fortbildung.

Der Zweck des Vereins soll insbesondere erreicht werden durch:

  1. (1)  Die Festlegung verbindlicher Richtlinien für qualifizierte Weiterbildungen

  2. (2)  Die Entwicklung und Einhaltung von Qualitätsstandards in der gewerblichen Aromaberatung

  3. (3)  Beratung der Mitglieder

(4)

  1. (5)  Online Plattform für die Präsentation der Verbandsmitglieder

  2. (6)  Angebotsübersicht für richtlinienkonforme Weiterbildungsangebote

  3. (7)  Zertifizierung von Aromaweiterbildungen durch den Verband

  4. (8)  Gütesiegel für Verbandsmitglieder

  5. (9)  Vermittlung rechtlicher Rahmenbedingen für die gewerbliche Aromapraxis

    1. (10)  Unabhängiger Austausch von Aromapraktiker*innen

    2. (11)  Organisation und Durchführung von Symposien und Fachkongressen

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§ 1

1.

(1) (2)

(3) (4) (5)

2.

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Vereinigung von freiberuflichen und gewerblichen

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Aromapraktiker*innen. Er ist politisch, ethnisch und konfessionell ungebunden.

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Der FAP arbeitet mit anderen berufsständischen Verbänden zusammen und vertritt die

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Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Behörden und gesetzgebenden Körperschaften

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sowie in der Öffentlichkeit.

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Der FAP setzt sich für die Verbreitung und Akzeptanz der qualifizierten berufsmäßigen

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Aromapraxis ein.

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Die Qualifizierung und Zertifizierung von Aromapraktiker*innen nach Durchführung einer

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Zertifizierungsprüfung entsprechend den Kriterien und Regeln, die vom Vorstand

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festgelegt werden.

  1. (12)  Publikation (digital oder analog) von „Aromapraxis professionell“

  2. (13)  Öffentlichkeitsarbeit zur Akzeptanzförderung der „qualifizierten Aromapraxis“

  3. (14)  Die Mitglieder dürfen das Vereinssignum führen.

  4. (15)  Die Mitglieder erhalten kostenlos einen Mitgliedsausweis.

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mittel zum Erreichen dieser Zwecke werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Einnahmen aufgebracht. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  3. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

    a) Auf Beschluss des Vorstandes können sie eine angemessene Aufwandspauschale bis zur Höhe der Ehrenamtspauschale des § 3 Nr. 26a EStG erhalten.

    b) Die weiteren Mitglieder des Vereins üben ihre Tätigkeit ebenfalls grundsätzlich ehrenamtlich aus. Die ihnen hierbei entstehenden Aufwände werden ihnen erstattet Auf Beschluss des Vorstandes können Mitglieder des Vereins ihre Tätigkeiten auch im Rahmen eines entgeltlichen Beschäftigungsverhältnisses ausüben.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen werden, die seine Ziele unterstützen.

  2. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und sind von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen. Sie sind von der Beitragszahlung befreit und haben Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.

  3. Die Mitgliedschaft im Verein wird erworben durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag gegenüber dem Vorstand und bedarf dessen Zustimmung. Eine Ablehnung des Antrags braucht nicht begründet zu werden.

  4. Die Mitgliedschaft endet durch

    a) Austritt, der vom Mitglied jederzeit schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann;

    b) Tod des Mitglieds oder Auflösung der juristischen Person;

    c) Ausschluss aus wichtigem Grund. Darüber entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied einen schweren Verstoß gegen den Zweck des Vereins begeht oder dessen Ansehen schädigt. Vor einer Entscheidung ist der/dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Der Beschluss des Vorstandes ist mit einer Begründung versehen dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen diese Entscheidung kann die/der Ausgeschlossene beim Vorstand binnen eines Monats nach Empfang der

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Mitteilung schriftlich Widerspruch einlegen. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet dann über den Ausschluss.

d) Wenn ein Mitglied mit der Zahlung von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist, kann es aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

5. Im Falle des Ausscheidens besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des entrichteten Jahresbeitrages.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung 2. der Vorstand

1. DieMitgliederversammlung

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung, die jährlich durchzuführen ist.

  1. Die Einladung erhalten die Mitglieder in Textform per Mail zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung.

  2. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung per Mail beim Vorstand einzureichen.

  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.

  4. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.

  5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nicht anderes bestimmt.

  6. Gewählt wird in offener Abstimmung. Wird von einem Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die geheime Wahl verlangt, muss die Abstimmung geheim erfolgen.

  7. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Nicht volljährige Mitglieder sind durch eine gesetzliche Vertretung, die bei der Abstimmung persönlich anwesend sein muss, stimmberechtigt. Die Vertretung eines Mitglieds durch ein anderes ist mittels schriftlicher Vollmacht zulässig, jedoch kann ein Mitglied höchstens drei andere Mitglieder vertreten.

  8. Werden auf einer Mitgliederversammlung Dringlichkeitsanträge gestellt, beschließt die Versammlung zunächst mit Zwei-Drittel-Mehrheit über die Dringlichkeit. Bei Bestätigung der Dringlichkeit kann über den Antrag in der Versammlung beraten und beschlossen werden. Dringlichkeitsanträge auf Abänderung der Satzung sind nicht zulässig.

  9. Für Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang keine der kandidierenden Personen die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Personen statt, welche die höchsten Stimmzahlen erreicht haben. Gewählt ist dann die Person, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

  10. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.

2. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

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  1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfung

  2. Entlastung des Vorstandes

  3. Wahl des Vorstandes

  4. Wahl der Kassenprüfer/innen

  5. Bestätigung der Ernennung von Ehrenmitgliedern.

  6. Bestätigung der vom Vorstand bestellten Beisitzer/innen und Beiräte

  7. Festsetzung der Mindesthöhe des Mitgliedsbeitrags

  8. Beratung über die geplante Verwendung der Mittel

  9. Entscheidung über gestellte Anträge

  10. Änderung der Satzung (Ausnahme § 9 Abs.3)

  11. Auflösung des Vereins

12.Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das von der Protokollführung zu unterschreiben und von der Versammlungsleitung gegenzuzeichnen ist.

13.Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Mitgliederversammlung können in der „Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung“ geregelt werden.

2. DerVorstand
1. Der Vorstand des Vereins setzt sich wie folgt zusammen:

  1. a)  Vorsitzende/r

  2. b)  Stellvertretende/r Vorsitzende/r

  3. c)  Schatzmeister/in

  4. d)  Stellvertretende/r Schatzmeister/in

  5. e)  Schriftführer/in

  6. f)  Stellvertretende/r Schriftführer/in

  7. g)  Beisitzer, die bei Bedarf berufen werden können

  1. Die Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB können den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein vertreten, wobei sie an die Vorstandsbeschlüsse gebunden sind.

  2. Die einzelnen Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für drei Jahre gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung benennen.

  3. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte einschließlich der Beschlussfassung über die Verwendung der Mittel. Zur Festlegung seiner Arbeitsweise kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben.

  4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder an der Sitzung teilnimmt. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Von den Vorstandssitzungen sind Protokolle anzufertigen.

  5. Beschlüsse können auch in Textform im Umlaufverfahren gefasst werden.

  6. Die Beisitzer/innen werden vom Vorstand für jeweils ein Jahr bestellt und sind von der

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(Vorstand im Sinne des § 26 BGB) (Vorstand im Sinne des § 26 BGB) (Vorstand im Sinne des § 26 BGB)

nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen. Eine Bestellung ist jederzeit widerrufbar. Die Mitgliederversammlung kann Beisitzer/innen vorschlagen.

8. Die Beisitzer/innen werden vom Vorstand mit Aufgaben betraut. Sie sind zu den Sitzungen des erweiterten Vorstandes einzuladen und können an ihnen mit beratender Stimme teilnehmen.

3. Kassenprüferinnen

  1. Die Kasse und die Rechnungslegung des Vereins werden mindestens einmal im Jahr von wenigstens zwei Personen geprüft, die hierzu von der Mitgliederversammlung für jeweils ein Geschäftsjahr zu wählen sind. Die Kassenprüfer/innen dürfen weder Mitglieder des Vorstandes noch Angestellte des Vereins sein.

  2. Sie erstatten in der dem Geschäftsjahr folgenden Mitgliederversammlung Bericht und empfehlen bei ordnungsgemäßer Kassenführung der Mitgliederversammlung die Entlastung.

§ 6 Satzungsänderungen

  1. Eine Satzungsänderung kann nur beschlossen werden, wenn sie bei der Einberufung zur Mitgliederversammlung als Tagesordnungspunkt gesondert aufgeführt ist.

  2. Eine Satzungsänderung bedarf einer Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

  3. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung aufgrund einer Auflage des Finanzamts oder des Registergerichts können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind auf der nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§ 7 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins wird der Vorstand in einer abschließenden Sitzung beschließen, wem/welcher Institution das Vermögen übertragen wird.

Die Satzung wurde im Rahmen der Gründungsversammlung vom 03.03.2021 von den Gründungsmitgliedern abgestimmt, siehe Gründungsprotokoll. Die Unterzeichnung erfolgt durch die beiden Vorstandsmitglieder (nicht eingetragener Verein) Birgit-Maria Niedner (Schatzmeisterin) und Jacqueline Boyce (1. Vorsitzende)

Potsdam, 03.03.2021

Birgit-Maria Niedner Jacqueline Boyce

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